Privatkunden

Produktinformationen

Sie erhalten zu Ihrem Rauchmelder standardmäßig einen Magnetträger für Bohr- und Klebemontage (mit selbsthaftendem Gel-Klebepad), Dübel und Schraube für eine Bohrmontage sowie eine Gebrauchsanleitung, welcher Sie alle relevanten Informationen entnehmen können.

Support

Bei technischen Fragen zu unseren Produkten senden Sie bitte eine Mail an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefonisch ist unser Support-Team von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 74 74 74 75 für Sie zu erreichen.

Reklamation

Im Falle einer Reklamation kontaktieren Sie bitte Ihren Pyrexx Fachhändler. Falls Sie mit dem Reklamationsmanagement des Fachhändlers nicht zufrieden sind, wenden Sie sich bitte unter Angabe des Fachhändlers an unsere Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lesen Sie auch unsere Kundeninformation zu Retouren.

FAQ Privatkunden

Produkte

Wo kann man den PX-1 kaufen?
Unsere Rauchmelder können Sie bei bei autorisierten Online-Fachhändlern bestellen. Außerdem bieten viele Schornsteinfeger, Elektrofachhändler und Installateure unsere Artikel an.
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Kann man den PX-1 mit einem Funkmodul nachrüsten?
Der PX-1 kann nicht mit einem Funkmodul nachgerüstet werden. Die Funkvariante heisst PX-1C .
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Kann man beim PX-1 die Batterie wechseln oder muss man den Rauchmelder wegwerfen, wenn die Batterie leer ist?
Der Rauchmelder PX-1 ist mit einer Lithium-Batterie ausgestattet, die eine Lebensdauer von 12 Jahren hat und das ist vollkommen ausreichend.
Das Herzstück eines Rauchmelders ist das photooptische System in der Rauchkammer. Dieses Bauteil verändert sich im Laufe der Jahre durch einen vollkommen normalen Alterungsprozess. Die Elektronik unseres Rauchmelders kann diese Veränderung über 12 Jahre zwar nachkalibrieren um die Ansprechschwelle im Alarmfall annähernd gleich zu halten. Nach Ende der 12 Jahre ist dies aber kaum mehr möglich. Wir empfehlen dann den Rauchmelder auszutauschen.
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Wie ist die jährliche Wartung des PX-1 vorzunehmen und ist Prüfgas erforderlich?
Die DIN 14676 ist für die angesprochene Wartung die entscheidende Norm: Der Rauchwarnmelder ist danach gemäß Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich auf seine Funktion zu überprüfen. Dazu gehört eine Sichtprüfung, ob die Raucheintrittsöffnungen frei zugänglich sind und der Rauchwarnmelder nicht beschädigt ist; Mängel in diesen Punkten müssen sofort beseitigt, ein beschädigter Rauchwarnmelder muss sofort ausgetauscht werden. Gleichzeitig ist eine Alarmprüfung vorzunehmen: Dazu müssen Sie beim PX-1 lediglich die Prüf- und Stopp-Taste drücken und so einen Probealarm auslösen. Wir empfehlen diese Prüfung einmal alle drei Monate vorzunehmen. Darüber hinaus können Sie für die nach DIN 14676 notwendige jährliche Prüfung auch das Pyrexx Testspray verwenden. Sollten Sie z.B. in einer Mietwohnung wohnen, kann es sein, dass der Eigentümer/ Verwalter einen Servicedienstleister mit der o.g. Wartung beauftragt hat.
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Enthält der PX-1 oder der PX-1C radioaktive Substanzen?
Nein! Unsere Rauchmelder arbeiten mit einer photooptischen Messeinheit.
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Dienstleistung

Allgemeines

Welche Umgebungseinflüsse können einen Alarm des Rauchmelders bewirken?
Da Rauchmelder mittels einer Fotozelle die Transparenz der Umgebungsluft messen, können Gase von großer Dichte einen Alarm der Geräte hervorrufen. Bei starkem Wasserdampf, Koch-, Braten-, Back- und Grilldämpfen kann mit entsprechend hoher Konzentration solcher Gase in der Umgebung des Rauchmelders sicherheitshalber ein Alarm ausgelöst werden. Baustaub, Sprühnebel bei Lackierarbeiten, Insekten- u. Raumduftsprays, Haar- u. Deosprays etc., die direkt in den Rauchmelder gelangen, können ebenso einen Alarm auslösen und auch das Gerät kontaminieren. Es sind vereinzelt Fälle bekannt, wo ein Alarm durch starke Zugluft oder deutliche Temperaturschwankungen ausgelöst wurde.
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Wer haftet für einen Feuerwehreinsatz, wenn ein Täuschungsalarm vorliegt?
Basierend auf unserer Erfahrung sind uns vereinzelt Fälle bekannt geworden, wo beispielsweise ein Insekten- oder Raumspray in den Rauchmelder gesprüht wurde. Da ein Rauchmelder mit einer photoelektrischen Zelle permanent die Transparenz der Umgebungsluft misst, kann ein solcher Sprühnebel durch die Elektronik als Rauch interpretiert werden und so einen Alarm auslösen. In gewissen Fällen hat ein anderer Anwohner den Rauchmelder-Alarm gehört und hat, voreilig, ohne zu prüfen, ob es wirklich brennt, die Feuerwehr alarmiert. Für die Kosten eines Feuerwehreinsatzes haftet stets derjenige, der ohne zu prüfen, ob tatsächlich eine Gefahrenquelle besteht, einen solchen Einsatz ausgelöst hat.
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Was tun, wenn es brennt?
Wichtig! Versuchen Sie Ruhe zu bewahren!!
- Warnen Sie alle Mitbewohner.
- Helfen Sie behinderten, älteren und kranken Menschen.
- Schließen Sie alle Fenster und Türen hinter sich.
- Verlassen Sie umgehend das Haus.
- Benutzen Sie keine Aufzüge.
- Alarmieren Sie die Feuerwehr: Notruf 112
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Wie kann ich selber dazu beitragen, dass die Rauchmelder in meiner Wohnung funktionstüchtig bleiben?
Am Rauchmelder befindet sich ein Prüfknopf, welcher bei Betätigung den Rauchmelder intern testet. Vermeiden Sie schädliche Umwelteinflüsse wie Staub, Pollen, allg. Verschmutzung.
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Wie kann ich die Funktionstüchtigkeit eines Rauchmelders überprüfen?
Wenn Sie die Prüf-/Stopp-Taste 2-3 Sek gedrückt halten, wird der Rauchmelder intern getestet.
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Täuschungsalarm? Hintergründe und Hilfeanleitung bei Rauchalarm ohne Brand
In Räumen, in denen es regelmäßig zu Staubentwicklung kommt, besteht von Zeit zu Zeit das Risiko, dass ein technisch fehlerfrei funktionierender Rauchwarnmelder, ohne auf einen echten Brand zu reagieren, einen Rauchalarm abgibt (technisch/juristisch ausgedrückt: normativ bedingt, einen Rauchalarm abgeben muss):

Warum ist das so?
In manchen Räumen eines Hauses oder einer Wohnung gibt es regelmäßig etwas mehr Staub als in anderen Räumen. Ein Schlafraum ist oft ein solcher Raum, weil dort häufig flauschige Teppiche, Kleidung, Bettdecken und Kopfkissen aufbewahrt und bewegt (z.B. aufgeschüttelt) werden. Dabei werden regelmäßig geringe Mengen Staub (oft jedoch mehr als beispweise im Bad) in die Umgebung getragen. Solcher Staub lagert sich dann auf horizontalen Flächen (z. B. auf Fensterbänken und Schränken) ab. Leider macht dieser Staub keinen Halt vor dem Rauchwarnmelder und dringt deshalb auch in geringeren Mengen in das Gerät ein. Die Staubpartikel sind naturgemäß viel kleiner als die Raucheintrittsöffnungen und haben eine gewisse Ähnlichkeit zu Rauchpartikeln, besonders was ihre Größe anbelangt. Somit lagert sich also im Laufe der Zeit auch eine gewisse Menge Staub in dem Rauchmelder ab und gelangt daher auch in die Messkammer des Gerätes. Das Messsystem erkennt in aller Regel den Staub als unerwünschte Fremdeinflussgröße und kompensiert dies elektronisch so gut dies technisch möglich und zulässig ist. Man darf sich nun also vorstellen, dass sich nach einigen Wochen/Monaten auf dem Boden der Messkammer des Rauchwarnmelders eine dünne Staubschicht gebildet hat, die dass Messsystem aufgrund elektronischer Kompensation vorläufig nicht unbedingt stört.

Wenn nun aber ein plötzlich auftretender Luftzug, sei es durch Stoßlüften, sei es durch ein offenes Fester, einen Ventilation oder unter Umständen auch durch eine zuschlagende Tür, entsteht und so den auf dem Boden der Messkammer des Rauchmelders abgelagerten Staub mehr oder weniger schlagartig aufwirbelt, dann entsteht eine Staubpartikelwolke im Messsystem des Gerätes, die von echtem Brandrauch seitens der Elektronik nicht zu unterscheiden ist. Gleichsam kann dieser Effekt auch auftreten, wenn ein relativ kühler Raum stark beheizt wird und daher Thermik (warm/kalter Luftwirbel) an der Zimmerdecke entsteht.
Das Gerät muss dann, bei einer solchen, zuvor beschrieben, Staubpartikelwolke im Messsystem, ab dem Erreichen einer bestimmten Partikeldichte den Alarm des Rauchmelders mit voller Lautstärke auslösen. So fordert es die EN 14604, eine Europanorm, welche durch alle Hersteller von Rauchwarnmeldern einzuhalten ist, weshalb das hier beschriebene Auslösen eines Rauchwarnmelders auch kein Thema ist, welches nur bei dem Produkt von Hersteller A vorkommt und bei dem Produkt von Hersteller B ausgeschlossen ist, sondern wohl aus normativen, elektronischen und physikalischen Gründen alle Rauchmeldertypen (die auf dem Streulicht-Prinzip basieren (nahezu 100%)) gleichermaßen betrifft.
Sofern ein Rauchmelder, scheinbar ohne ersichtlichen Grund, jedenfalls ohne das es einen Brand gibt (was stets zuerst zu prüfen ist!), einen Alarm in voller Lautstärke oder einen regelmäßigen Ton (Verschutzungs-Hinweissignal) abgibt, ist es überaus wahrscheinlich (etwa 99,998% der Fälle), dass der Alarm oder das Hinweissignal in Folge einer Partikelwolke aufgewirbelter Staubablagerungen im Messsystem des Gerätes ausgelöst wurde, weil dies seitens der o.g. Europanorm für alle Hersteller von Rauchwarnmeldern nicht anders zulässig ist (Die o.g. Norm fordert sinngemäß Partikeldicht X = Rauchalarm).
In erheblich selteneren Fällen ist es eventuell einem Kleinstinsekt, welches kleiner ist, als der Insektenschutz des Rauchmelders (diesen kann man nicht kleiner konstruieren, weil sonst auch der echte Brandrauch nicht mehr in das Messsystem gelangen kann), gelungen in das Messsystem vorzudringen. Auch Kleinstinsekten können einen Rauchmelder zwingen den Alarm abgeben zu müssen, letztlich wiederum, weil die vorgenannte EN 14604, dem Rauchmelder-Hersteller dies nicht anders ermöglicht, obgleich andere Lösungen technisch möglich sind.
Letzter typischer Grund für den Alarm eines Rauchwarnmelders (ohne das es einen Brand gibt) sind übermässige und damit Brandrauch ähnliche Dünste in der Umgebung des Gerätes (z.B. Bratendunst). Dringen solche Dünste in das Messsystem des Gerätes ein wird ab Erreichen eines bestimmten Grenzwertes der Alarm ausgelöst.
Was bringt Abhilfe?
Um den Alarm vorübergehend stumm zu schalten drücken Sie bitte die Stopp-Taste des Gerätes (siehe Gebrauchsanleitung). Bei dem Rauchwarnmelder-Typ PX-1 und PX-1C ist die Stopp-Taste die gesamte untere, kreisrunde Gehäusefläche. Abhilfe bei Staubablagerungen/Insektenbefall im Messsystem:
Lösen Sie den Rauchwarnmelder von dem Befestigungsmittel. (Bei dem Rauchmelder-Typ PX-1 und PX-1C durch sanften vertikalen Zug.) Setzen Sie bei ihrem Staubsauger die Ritzendüse auf und stellen Sie den Staubsauber auf die höchste Saugleistung ein. Nun saugen Sie mit der vorgenannten Düse umlaufend entlang der Raucheintrittsöffungen des Gerätes den Melder vorsichtig und gründlich ab. Dies führt nach aller Erfahrung dazu, dass durch den starken Zug die zuvor beschriebenen Staubablagerungen aus dem Messsystem des Rauchmelder entfernt werden und das Gerät somit wieder störungsfrei funktioniert. Gleiches gilt für Kleinst-Insekten, die ebenfalls durch das Absaugen in aller Regel aus dem Messsystem des Rauchwarnemdlers entfernt werden. Abhilfe bei stark verrauchter/dunstiger Umgebung (z.B. beim Kochen):
Sorgen Sie für gute Belüftung des Raumes. Öffenen Sie das Fester, so dass der Rauch/Dunst abziehen kann. Vergewissern Sie sich aber dennoch, ob es einen Brand in dem Raum gibt. Wie kann man vorbeugen?
Ein Rauchwarnmelder ist ein elektronisches Messgerät. Ebenso wie die Bildfläche eines Fernsehers hin und wieder sorgsam zu reinigen ist, um eine optimale Funktion zu erhalten (klares Bild) verhält es sich auch bei Ihrem Rauchwarnmelder. Auch ein Rauchwarnmelder sollte hin und wieder, zur Erhaltung optimaler Funktion und Vermeidung unerwünschter Alarme, gereinigt werden. Reinigen Sie Ihren Rauchmelder regelmäßig, je nach Staubentwicklung in dem betreffenden Raum alle 2-6 Monate, in dem Sie das Gerät mit dem Ritzendüsenaufsatz Ihres Staubsaugers, bei starker bis stärkster Saugleistung, im Bereich der Raucheintrittsöffnungen umlaufend vorsichtig und gründlich absaugen. Sorgen Sie bei vorhersehbarer Rauch-/Dunst-Entwicklung (z.B. beim Kochen/scharf Anbraten) für ausreichenden Abzug durch die Dunstabzugshaube und/oder durch Öffenen des Fensters.
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Wie reagiert ein Rauchmelder auf Zigarettenrauch?
Sofern Zigarettenrauch nicht vorsätzlich, massiv und aus unmittelbarer Nähe in den Rauchmelder gepustet wird, lösen die Geräte keinen Alarm aus. Wir haben die Empfindlichkeit der bei uns verwendeten Rauchmelder besonders intensiv auf Zigarettenrauch getestet und dabei festgestellt, dass auch zahlreiche Raucher in einem kleinen Raum die Geräte nur selten zum Alarmauslösen bringen.
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Wie funktioniert ein Rauchmelder?
Im Inneren des Rauchmelders befindet sich die Rauchkammer, in der eine Infrarot-Diode permanent Licht abgibt, welches im Regelfall nicht auf die lichtempfindliche Fotozelle gelangt. Dringen Rauchpartikel in die Messkammer ein, reflektieren sie das Licht der Infrarot-Diode so, dass es auf das hochempfindliche Fotoelement gelangt. Die dem optischen Messprozess nachgelagerte Elektronik interpretiert dies als Brandgefahr. Es wird Alarm ausgelöst. „Wer würde die Windschutzscheibe seines Autos zwei Jahre lang nicht putzen?“ Martin Dohmeier Pyrexx GmbH Jeder kennt das: Im Auto bildet sich bereits nach wenigen Wochen ein stark sichtbehindernder Schmutzfilm auf der Innenseite der Windschutzscheibe. Genau so lagern sich auch kondensierende Umgebungsgase wie Nikotin und Fettdünste auf den lichtempfindlichen optischen Messbauteilen des Rauchmelders ab, die zum schleichenden Erblinden des Gerätes führen. Im schlimmsten Fall kann dies bedeuten, dass die Messelektronik bereits nach ca. 18 Monaten stark beeinträchtigt ist und der Rauchmelder auf einen Brand nur deutlich verzögert reagiert. Folge: Verletzte oder gar getötete Menschen! Ein qualitativ hochentwickelter Rauchwarnmelder gibt seinen Alarm immer bei der gleichen Rauchgasdichte ab, erkennt seinen Kontaminationsgrad und gibt frühzeitig, bevor seine Warnleistung durch Verschmutzung gefährdet wird, ein akustisches Signal ab, welches auf diesen Zustand hinweist! Trotz solcher Technologie muss im Rahmen eine sorgfältigen Wartung genau geprüft werden, ob das Gerät unbeschädigt, die Elektronikintakt und vor allem die Lufteinlassöffnungen frei von Fremdkörpern sind.
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Montage

Wo sollte ein Rauchmelder montiert sein? Wo nicht?
Da der Geruchssinn bei Menschen und Tieren im Schlaf nicht aktiv ist, und zudem bereits zwei bis vier Atemzüge giftiger Rauchgase schwere Hirnschäden oder den Tod zur Folge haben, ist es wichtig, dass in jedem Schlafraum ein Rauchmelder, möglichst im Zentrum des Zimmers, an der Decke montiert ist.

Weiterhin sollte auf Fluchtwegen wie in Fluren und Treppenhäusern alle vier bis sechs Meter ein Melder die Umgebung überwachen. Zusätzlicher Schutz besteht darin, dass Rauchmelder auch in Räumen installiert sind, die nicht als Schlafraum oder Fluchtweg genutzt werden, so beispielsweise in Wohn- und Esszimmern. Rauchmelder gehören nicht in Küche oder Bad, dort führen Umgebungseinflüsse wie starker Wasserdampf zu unerwünschtem Täuschungsalarm. Im Flur vor der Küche ist ein Rauchmelder gut angebracht, weil durch die Distanz und gleichzeitige Nähe zur Kochstelle (Herd) nur im Ernstfall ein Alarm ausgelöst wird. Grundsätzlich sollte auf 25 m² Nutzfläche jeweils ein Melder montiert sein, dabei ist der Abstand zwischen den Geräten möglichst kleiner als 6 m zu halten.
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Instandhaltungen

Der Rauchmelder gibt ein Warnsignal, was soll ich machen?
Bei Rauchalarm, überprüfen Sie sofort ob es einen Brandherd gibt. Fall ja, folgen Sie umgehend den Anweisungen unter dem Punkt "Was tun, wenn es brennt?" Andernsfalls können Sie den Alarm durch Drücken der Prüf-/Stopp-Taste stummschalten.
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Warum kann es zu Täuschungsalarmen kommen?
Ein Rauchwarnmelder ist vom Prinzip her betrachtet ein optisches Messgerät, welches auf reflektierende Inhaltsstoffe in seiner Umgebungsluft (z.B. Rußpartikel) mit einem Alarm reagiert. Handelsübliche Rauchwarnmelder haben jedoch, bedingt durch ihre Bauart und Elektronik, große Probleme, den Unterschied zwischen Rußpartikeln eines Brandes und Wasserdampf, Feinstaub (Schleifstaub, Hausstaub) oder beispielsweise auch Blütenpollen zu erkennen. Auch hochpreisige Rauchwarnmelder schlagen bei o.g. Einflüssen Alarm. Gerade der hier zuletzt genannte "Auslöser" - *Blütenpollen* - führt, vorzugsweise in Wohneinheiten, die unterhalb des 4. OG liegen, zu jahreszeitlich bedingten Häufungen von sogenannte Täuschungsalarme, weil der Rauchmelder nicht den Unterschied zwischen Pollen und Brandruß erkennen kann. Auch an kalten Wintertagen, wo die Geräte stellenweise starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, begegnet uns immer wieder das Problem der sogn. Betauung der Mess-Optik in Form von Täuschungsalarmen. Letztlich sind solche und ähnliche Umgebungseinflüsse, die zu Feinstaub, elektromagnetischen Strahlungen und Temperaturschwankungen zusammen gefasst werden können, nicht mit einem technischen Defekt der Elektronik oder einer Nachlässigkeit in der Wartungsleistung zu verwechseln. Die Elektronik solcher Geräte arbeitet in aller Regel vollkommen einwandfrei und kann lediglich nur den Unterschied zwischen Brandrauchpartikeln und Blütenpollen nicht erkennen.
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Welche Prüfprozesse werden durch den Rauchmeldertest im PX-1 durchlaufen?
Die Elektronik des PX-1 (als einziger Melder weltweit) führt einen komplexen Prüfvorgang in dem Moment aus, wo die Prüftaste gedrückt wird. Sofern dann der korrekte Prüfton abgegeben wird, bedeutet dies Folgendes:

• Prüfen der tatsächlichen Batteriespannung Die tatsächliche Batteriespannung reicht, gem. DIN 14676, für mehr als 12 Monate

• Prüfen der tatsächlichen Reaktionszeit Die tatsächlichen Reaktionszeit liegt in den Parametern der DIN EN 14604 UND SOGAR in den Parametern der EN 54-7 (Erhöhte Anforderungen an die Zuverlässigkeit des Ansprechverhaltens)

• Prüfen der tatsächlichen Schallemission Die tatsächlichen Schallemission liegt in den Parametern der DIN EN 14604

• Prüfen der tatsächlich Kalibrierung Die tatsächlich Kalibrierung liegt in den Parametern der DIN EN 14604 UND SOGAR in den Parametern der EN 54-7 (Erhöhte Anforderungen an die Zuverlässigkeit des Ansprechverhaltens)

• Vollständiger Rauchkammertest Die Kontamination der Rauchkammer ist so klein, dass der Melder sehr frühzeitig im Rahmen der Ansprechschwellen-Parametern der DIN EN 14604 und sogar in den Parametern der EN 54-7 (Erhöhte Anforderungen an die Zuverlässigkeit des Ansprechverhaltens) erkennt und meldet, sofern die Werte aus dem Soll driften und nicht länger nachgeführt bzw. korrigiert werden können, weil die physikalischen Grenzen der Nachkalibrierbarkeit erreicht sind.

Sofern dieser Test nicht in allen Abschnitten einwandfrei verlaufen sollte, gibt der Melder keinen Quittungston, sondern ein akkustisches Help-Signal ab, welches dem Wartungstechniker signalisiert, dass der Melder zu ersetzen ist und auch durch die akkustische Signatur der Fehlermeldung zugleich die Art der Störung erkennbar macht.
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