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Dienstleistung

Allgemeines

Welche Umgebungseinflüsse können einen Alarm des Rauchmelders bewirken?
Da Rauchmelder mittels einer Fotozelle die Transparenz der Umgebungsluft messen, können Gase von großer Dichte einen Alarm der Geräte hervorrufen. Bei starkem Wasserdampf, Koch-, Braten-, Back- und Grilldämpfen kann mit entsprechend hoher Konzentration solcher Gase in der Umgebung des Rauchmelders sicherheitshalber ein Alarm ausgelöst werden. Baustaub, Sprühnebel bei Lackierarbeiten, Insekten- u. Raumduftsprays, Haar- u. Deosprays etc., die direkt in den Rauchmelder gelangen, können ebenso einen Alarm auslösen und auch das Gerät kontaminieren. Es sind vereinzelt Fälle bekannt, wo ein Alarm durch starke Zugluft oder deutliche Temperaturschwankungen ausgelöst wurde.
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Täuschungsalarm? Hintergründe und Hilfeanleitung bei Rauchalarm ohne Brand
In Räumen, in denen es regelmäßig zu Staubentwicklung kommt, besteht von Zeit zu Zeit das Risiko, dass ein technisch fehlerfrei funktionierender Rauchwarnmelder, ohne auf einen echten Brand zu reagieren, einen Rauchalarm abgibt (technisch/juristisch ausgedrückt: normativ bedingt, einen Rauchalarm abgeben muss):

Warum ist das so?
In manchen Räumen eines Hauses oder einer Wohnung gibt es regelmäßig etwas mehr Staub als in anderen Räumen. Ein Schlafraum ist oft ein solcher Raum, weil dort häufig flauschige Teppiche, Kleidung, Bettdecken und Kopfkissen aufbewahrt und bewegt (z.B. aufgeschüttelt) werden. Dabei werden regelmäßig geringe Mengen Staub (oft jedoch mehr als beispweise im Bad) in die Umgebung getragen. Solcher Staub lagert sich dann auf horizontalen Flächen (z. B. auf Fensterbänken und Schränken) ab. Leider macht dieser Staub keinen Halt vor dem Rauchwarnmelder und dringt deshalb auch in geringeren Mengen in das Gerät ein. Die Staubpartikel sind naturgemäß viel kleiner als die Raucheintrittsöffnungen und haben eine gewisse Ähnlichkeit zu Rauchpartikeln, besonders was ihre Größe anbelangt. Somit lagert sich also im Laufe der Zeit auch eine gewisse Menge Staub in dem Rauchmelder ab und gelangt daher auch in die Messkammer des Gerätes. Das Messsystem erkennt in aller Regel den Staub als unerwünschte Fremdeinflussgröße und kompensiert dies elektronisch so gut dies technisch möglich und zulässig ist. Man darf sich nun also vorstellen, dass sich nach einigen Wochen/Monaten auf dem Boden der Messkammer des Rauchwarnmelders eine dünne Staubschicht gebildet hat, die dass Messsystem aufgrund elektronischer Kompensation vorläufig nicht unbedingt stört.

Wenn nun aber ein plötzlich auftretender Luftzug, sei es durch Stoßlüften, sei es durch ein offenes Fester, einen Ventilation oder unter Umständen auch durch eine zuschlagende Tür, entsteht und so den auf dem Boden der Messkammer des Rauchmelders abgelagerten Staub mehr oder weniger schlagartig aufwirbelt, dann entsteht eine Staubpartikelwolke im Messsystem des Gerätes, die von echtem Brandrauch seitens der Elektronik nicht zu unterscheiden ist. Gleichsam kann dieser Effekt auch auftreten, wenn ein relativ kühler Raum stark beheizt wird und daher Thermik (warm/kalter Luftwirbel) an der Zimmerdecke entsteht.
Das Gerät muss dann, bei einer solchen, zuvor beschrieben, Staubpartikelwolke im Messsystem, ab dem Erreichen einer bestimmten Partikeldichte den Alarm des Rauchmelders mit voller Lautstärke auslösen. So fordert es die EN 14604, eine Europanorm, welche durch alle Hersteller von Rauchwarnmeldern einzuhalten ist, weshalb das hier beschriebene Auslösen eines Rauchwarnmelders auch kein Thema ist, welches nur bei dem Produkt von Hersteller A vorkommt und bei dem Produkt von Hersteller B ausgeschlossen ist, sondern wohl aus normativen, elektronischen und physikalischen Gründen alle Rauchmeldertypen (die auf dem Streulicht-Prinzip basieren (nahezu 100%)) gleichermaßen betrifft.
Sofern ein Rauchmelder, scheinbar ohne ersichtlichen Grund, jedenfalls ohne das es einen Brand gibt (was stets zuerst zu prüfen ist!), einen Alarm in voller Lautstärke oder einen regelmäßigen Ton (Verschutzungs-Hinweissignal) abgibt, ist es überaus wahrscheinlich (etwa 99,998% der Fälle), dass der Alarm oder das Hinweissignal in Folge einer Partikelwolke aufgewirbelter Staubablagerungen im Messsystem des Gerätes ausgelöst wurde, weil dies seitens der o.g. Europanorm für alle Hersteller von Rauchwarnmeldern nicht anders zulässig ist (Die o.g. Norm fordert sinngemäß Partikeldicht X = Rauchalarm).
In erheblich selteneren Fällen ist es eventuell einem Kleinstinsekt, welches kleiner ist, als der Insektenschutz des Rauchmelders (diesen kann man nicht kleiner konstruieren, weil sonst auch der echte Brandrauch nicht mehr in das Messsystem gelangen kann), gelungen in das Messsystem vorzudringen. Auch Kleinstinsekten können einen Rauchmelder zwingen den Alarm abgeben zu müssen, letztlich wiederum, weil die vorgenannte EN 14604, dem Rauchmelder-Hersteller dies nicht anders ermöglicht, obgleich andere Lösungen technisch möglich sind.
Letzter typischer Grund für den Alarm eines Rauchwarnmelders (ohne das es einen Brand gibt) sind übermässige und damit Brandrauch ähnliche Dünste in der Umgebung des Gerätes (z.B. Bratendunst). Dringen solche Dünste in das Messsystem des Gerätes ein wird ab Erreichen eines bestimmten Grenzwertes der Alarm ausgelöst.
Was bringt Abhilfe?
Um den Alarm vorübergehend stumm zu schalten drücken Sie bitte die Stopp-Taste des Gerätes (siehe Gebrauchsanleitung). Bei dem Rauchwarnmelder-Typ PX-1 und PX-1C ist die Stopp-Taste die gesamte untere, kreisrunde Gehäusefläche. Abhilfe bei Staubablagerungen/Insektenbefall im Messsystem:
Lösen Sie den Rauchwarnmelder von dem Befestigungsmittel. (Bei dem Rauchmelder-Typ PX-1 und PX-1C durch sanften vertikalen Zug.) Setzen Sie bei ihrem Staubsauger die Ritzendüse auf und stellen Sie den Staubsauber auf die höchste Saugleistung ein. Nun saugen Sie mit der vorgenannten Düse umlaufend entlang der Raucheintrittsöffungen des Gerätes den Melder vorsichtig und gründlich ab. Dies führt nach aller Erfahrung dazu, dass durch den starken Zug die zuvor beschriebenen Staubablagerungen aus dem Messsystem des Rauchmelder entfernt werden und das Gerät somit wieder störungsfrei funktioniert. Gleiches gilt für Kleinst-Insekten, die ebenfalls durch das Absaugen in aller Regel aus dem Messsystem des Rauchwarnemdlers entfernt werden. Abhilfe bei stark verrauchter/dunstiger Umgebung (z.B. beim Kochen):
Sorgen Sie für gute Belüftung des Raumes. Öffenen Sie das Fester, so dass der Rauch/Dunst abziehen kann. Vergewissern Sie sich aber dennoch, ob es einen Brand in dem Raum gibt. Wie kann man vorbeugen?
Ein Rauchwarnmelder ist ein elektronisches Messgerät. Ebenso wie die Bildfläche eines Fernsehers hin und wieder sorgsam zu reinigen ist, um eine optimale Funktion zu erhalten (klares Bild) verhält es sich auch bei Ihrem Rauchwarnmelder. Auch ein Rauchwarnmelder sollte hin und wieder, zur Erhaltung optimaler Funktion und Vermeidung unerwünschter Alarme, gereinigt werden. Reinigen Sie Ihren Rauchmelder regelmäßig, je nach Staubentwicklung in dem betreffenden Raum alle 2-6 Monate, in dem Sie das Gerät mit dem Ritzendüsenaufsatz Ihres Staubsaugers, bei starker bis stärkster Saugleistung, im Bereich der Raucheintrittsöffnungen umlaufend vorsichtig und gründlich absaugen. Sorgen Sie bei vorhersehbarer Rauch-/Dunst-Entwicklung (z.B. beim Kochen/scharf Anbraten) für ausreichenden Abzug durch die Dunstabzugshaube und/oder durch Öffenen des Fensters.
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Instandhaltungen

Warum kann es zu Täuschungsalarmen kommen?
Ein Rauchwarnmelder ist vom Prinzip her betrachtet ein optisches Messgerät, welches auf reflektierende Inhaltsstoffe in seiner Umgebungsluft (z.B. Rußpartikel) mit einem Alarm reagiert. Handelsübliche Rauchwarnmelder haben jedoch, bedingt durch ihre Bauart und Elektronik, große Probleme, den Unterschied zwischen Rußpartikeln eines Brandes und Wasserdampf, Feinstaub (Schleifstaub, Hausstaub) oder beispielsweise auch Blütenpollen zu erkennen. Auch hochpreisige Rauchwarnmelder schlagen bei o.g. Einflüssen Alarm. Gerade der hier zuletzt genannte "Auslöser" - *Blütenpollen* - führt, vorzugsweise in Wohneinheiten, die unterhalb des 4. OG liegen, zu jahreszeitlich bedingten Häufungen von sogenannte Täuschungsalarme, weil der Rauchmelder nicht den Unterschied zwischen Pollen und Brandruß erkennen kann. Auch an kalten Wintertagen, wo die Geräte stellenweise starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, begegnet uns immer wieder das Problem der sogn. Betauung der Mess-Optik in Form von Täuschungsalarmen. Letztlich sind solche und ähnliche Umgebungseinflüsse, die zu Feinstaub, elektromagnetischen Strahlungen und Temperaturschwankungen zusammen gefasst werden können, nicht mit einem technischen Defekt der Elektronik oder einer Nachlässigkeit in der Wartungsleistung zu verwechseln. Die Elektronik solcher Geräte arbeitet in aller Regel vollkommen einwandfrei und kann lediglich nur den Unterschied zwischen Brandrauchpartikeln und Blütenpollen nicht erkennen.
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