Thüringen: Übergangsfrist für Einbau von Rauchmeldern endet zum 31. Dezember 2018

Thüringen Aenderungen

In Thüringen müssen seit 2008 alle Neubauten und Umbauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Die Frist zur Nachrüstung von Rauchmeldern in Bestandsbauten läuft nun zum 31. Dezember 2018 aus. Den Eigentümern, wie etwa Wohnungsgesellschaften oder privaten Vermietern, wurde gegenüber anderen Bundesländern somit eine relativ lange Übergangszeit für die Nachrüstung gewährt.

Verantwortlich für den Einbau der Rauchmelder ist der Eigentümer des Hauses, sofern dies nicht mit dem jeweiligen Mieter vertraglich anders geregelt ist. Nach aktuellen Schätzungen sind derzeit noch rund ein Drittel der Bestandsbauten nicht mit Rauchmeldern ausgestattet. Hier gilt es schnell zu handeln, um den rechtlichen Anforderungen noch zeitgerecht nachzukommen.

Wo müssen Rauchmelder angebracht werden?

Die Anforderungen zum Einbau, wie etwa die Anzahl der Rauchmelder sowie deren Montageorte, sind in in der Bauordnung Thüringens geregelt (§ 48 Abs. 4 ThürBO). Die Rauchmelder müssen demnach in Schlafräumen und Kinderzimmern angebracht werden. Darüber hinaus sind Melder in Fluren anzubringen, die als Rettungswege von Aufenthaltsräumen dienen. Zusätzlich wird empfohlen, Rauchmelder in Wohnzimmern anzubringen, um so für ein höheres Maß an Sicherheit zu sorgen.

Pyrexx ist in Erfurt vor Ort und stattet bereits mehrere Wohnungsbaugesellschaften mit dem Rauchmelder PX-1 aus. Händler und Hausverwaltungen können sich bei Interesse ein Angebot hierzu einholen.