Wo sollte ein Rauchmelder montiert sein? Wo nicht?

Da der Geruchssinn bei Menschen und Tieren im Schlaf nicht aktiv ist, und zudem bereits zwei bis vier Atemzüge giftiger Rauchgase schwere Hirnschäden oder den Tod zur Folge haben, ist es wichtig, dass in jedem Schlafraum ein Rauchmelder – möglichst im Zentrum des Zimmers – an der Decke montiert ist.

Weiterhin sollte auf Fluchtwegen wie in Fluren und Treppenhäusern alle vier bis sechs Meter ein Melder die Umgebung überwachen. Zusätzlicher Schutz besteht darin, dass Rauchmelder auch in Räumen installiert sind, die nicht als Schlafraum oder Fluchtweg genutzt werden, so beispielsweise in Wohn- und Esszimmern. Rauchmelder gehören nicht in Küche oder Bad, dort führen Umgebungseinflüsse wie starker Wasserdampf zu unerwünschtem Fehlalarm. Im Flur vor der Küche ist ein Rauchmelder gut angebracht, weil durch die Distanz und gleichzeitige Nähe zur Kochstelle (Herd) nur im Ernstfall ein Alarm ausgelöst wird. Grundsätzlich sollte auf 25 m2 Nutzfläche jeweils ein Melder montiert sein, dabei ist der Abstand zwischen den Geräten möglichst kleiner als 6 m zu halten.

„ In einem mit Rauchgasen gefüllten Raum ist die Sicht gleich Null – man sieht nicht mal die eigene Hand vor Augen, geschweige denn die Ausgangstür. Deshalb ist es wichtig, ein Feuer rechtzeitig zu bemerken – damit man flüchten kann.“
Wolfgang Weiden, Einsatzleiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach

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