Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Im Inneren des Rauchmelders befindet sich die Rauchkammer, in der eine Infrarot-Diode permanent Licht abgibt, welches im Regelfall nicht auf die lichtempfindliche Fotozelle gelangt.

Image

Dringen Rauchpartikel in die Messkammer ein, reflektieren sie das Licht der Infrarot-Diode so, dass es auf das hochempfindliche Fotoelement gelangt. Die dem optischen Messprozess nachgelagerte Elektronik interpretiert dies als Brandgefahr. Es wird Alarm ausgelöst.

„Wer würde die Windschutzscheibe seines Autos zwei Jahre lang nicht putzen?“ Martin Dohmeier Pyrexx GmbH

Jeder kennt das: Im Auto bildet sich bereits nach wenigen Wochen ein stark sichtbehindernder Schmutzfilm auf der Innenseite der Windschutzscheibe.

Genau so lagern sich auch kondensierende Umgebungsgase wie Nikotin und Fettdünste auf den lichtempfindlichen optischen Messbauteilen des Rauchmelders ab, die zum schleichenden Erblinden des Gerätes führen. Im schlimmsten Fall kann dies bedeuten, dass die Messelektronik bereits nach ca. 18 Monaten stark beeinträchtigt ist und der Rauchmelder auf einen Brand nur deutlich verzögert reagiert.
Folge: Verletzte oder gar getötete Menschen!

Ein qualitativ hochentwickelter Rauchwarnmelder gibt seinen Alarm immer bei der gleichen Rauchgasdichte ab, erkennt seinen Kontaminationsgrad und gibt frühzeitig, bevor seine Warnleistung durch Verschmutzung gefährdet wird, ein akkustisches Signal ab, welches auf diesen Zustand hinweist!

Trotz solcher Technologie muss im Rahmen eine sorgfältigen Wartung genau geprüft werden, ob das Gerät unbeschädigt, die Elektronikintakt und vor allem die Lufteinlassöffnungen frei von Fremdkörpern sind.